Elektronik richtig entsorgen: Was darf in die Tonne, was nicht?
Alte Handys, defekte Monitore, ausrangierte Drucker: Elektroschrott gehört nicht in den Restmüll. Was Sie wissen müssen.
Jedes Jahr landen in Deutschland Millionen Tonnen Elektroschrott im Hausmüll – obwohl das verboten ist. Doch viele wissen nicht, wo sie alte Geräte abgeben sollen oder dass manche sogar noch Geld bringen können.
Was zählt als Elektroschrott?
Alle Geräte mit Kabel, Akku oder Batterie fallen unter das Elektro- und Elektronikgerätegesetz: Smartphones, Laptops, Drucker, Kaffeemaschinen, LED-Lampen, sogar elektrische Zahnbürsten. Diese Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe – und teils gefährliche Stoffe wie Blei oder Quecksilber, die fachgerecht behandelt werden müssen.
Kostenlose Abgabe oder Ankauf?
Kommunale Wertstoffhöfe nehmen Elektroschrott kostenfrei an. Wer größere Mengen hat – etwa nach einer Wohnungsauflösung oder Büro-Räumung – kann eine Elektronik-Verwertung beauftragen, die Geräte abholt und bei funktionsfähigen Geräten sogar eine Wertanrechnung bietet.
Daten vorher löschen!
Auf alten Handys, Laptops oder USB-Sticks können sensible Daten gespeichert sein. Einfaches Löschen reicht nicht – selbst nach dem Zurücksetzen lassen sich Dateien oft wiederherstellen. Professionelle Dienstleister bieten deshalb Datenvernichtung nach BSI-Standard an. Für Unternehmen ist das sogar DSGVO-Pflicht. Wer sein Handy in Nürnberg verkaufen möchte, kann den Handy-Ankauf mit Werks-Reset vor Ort nutzen.
Fazit
Elektroschrott gehört nicht in den Restmüll. Wer Geräte fachgerecht entsorgt, schützt die Umwelt und kann bei funktionsfähiger Ware oft noch etwas Geld zurückbekommen. Eine Komplett-Anfrage für größere Mengen lohnt sich – das Angebot ist kostenfrei und unverbindlich.
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